Chorverband NÖ und Wien
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Update*** Ab 22.November

RECHTSLAGE FÜR CHÖRE AB 22. NOVEMBER 2021

Die 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung (5. COVID-19-NotMV) löst die
5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung ab. Folgende Regelungen sind ab
22.11. für Chöre relevant:
→ Aufgrund des Lockdowns ist das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der
Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs für Zusammenkünfte wie
Proben oder Konzerte untersagt (§ 3 Abs 1). Dies bedeutet, dass grundsätzlich keine
Proben oder Konzerte von Chören stattfinden dürfen.

Ausnahme: Zulässig ist nur das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der
Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs zum Zweck der Teilnahme an
Proben und künstlerischen Darbietungen in fixer Zusammensetzung ohne Publikum, die
zu beruflichen Zwecken erfolgen (§ 3 Abs 1 Z 9 iVm § 14 Abs 1 Z 9). Dies bedeutet,
dass Proben und Konzerte nur für (semi)professionelle Chören zulässig sind.
→ Diese Regelungen gelten nicht für Zusammenkünfte zur Religionsausübung (§ 18 Abs 1
Z 7). Die Bischofskonferenz hat eigene Regelungen erlassen (s. unten).
→ Diese Regelungen gelten von 22. November bis 1. Dezember 2021 (§ 23 Abs 1).

Die Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz zur Feier öffentlicher
Gottesdienste schreibt folgende Regelungen für Chöre ab 22.11. vor:
→ Chorgesang ist derzeit nicht möglich.
→ Möglich ist aber der Gesang von (bis zu vier) Solisten sowie Instrumentalmusik (Orgel
und bis zu vier Soloinstrumente). Voraussetzungen: 2G-Nachweis, 2 Meter Abstand,
FFP2-Maske bei Unterschreitung des 2 Meter Abstands

***Update***

RECHTSLAGE FÜR CHÖRE AB 15. NOVEMBER 2021
Die 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (5. COVID-19-SchuMaV) löst die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung ab und gilt von 15. bis 24. November 2021.
Grundsätzliche Regelungen für Chöre:

  • Proben, Auftritte und Konzerte gelten als Zusammenkünfte (§ 13).
  • An Zusammenkünften dürfen nur mehr Sänger:innen mit einem 2G-Nachweis teilnehmen, d.h. Ungeimpfte sind grundsätzlich ausgeschlossen. Ungeimpfte dürfen nur an Proben zu beruflichen Zwecken oder zur beruflichen künstlerischen Darbietung in fixer Zusammensetzung mit 3G-Nachweis teilnehmen (semiprofessionelle Chöre).
  • Für berufsmäßig tätige Chorleiter:innen und Korrepetitor:innen gelten die Regelungen für den Ort der beruflichen Tätigkeit, d.h. ein 3G-Nachweis ist ausreichend. Berufliche Zwecke sind weit auszulegen, sodass auch ehrenamtliche Tätigkeiten darunter subsumiert werden können.
  • Bei einem Konzert sind für die Feststellung der Größenordnung die Personen, die zur Durchführung notwendig sind, nicht in die Anzahl der Teilnehmer:innen einzurechnen. Künstler:innen (Chor, Solist:innen etc.) und Aufsichtspersonal zählen somit nicht dazu.
  • Bei Auftritten und Konzerten sind zusätzlich die spezifischen Regelungen des jeweiligen Orts (wie Konzertsaal, Gastronomie-, Beherbergungsbetrieb oder Club) zu berücksichtigen (§§ 5 bis 9).
  • Sollten insgesamt mehr als 50 Personen (Mitwirkende und Teilnehmer:innen) bei einer Zusammenkunft (Probe, Konzert) anwesend sein, sind jedenfalls COVID-19-Beauftragte:r und COVID-19-Präventionskonzept notwendig.
  • An öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen (wie etwa Bahnhofshallen oder Unterführungen) besteht FFP2-Masken-Pflicht (§ 3). Pfarr-, Gemeindesäle, Säle in Gasthäusern oder Kirchen sind jedoch keine öffentlichen Orte in geschlossenen Räumen im Sinne der 5. COVID-19-SchuMaV.
  • Die Regelungen für Zusammenkünfte gelten sinngemäß auch für außerschulische Jugend-erziehung und Jugendarbeit sowie betreute Ferienlager, wobei ein 3G-Nachweis ausreichend ist.
  • ACHTUNG: Die Bundesländer können (und haben) strengere Sonderregeln erlassen. Für Auftritte bei Gottesdiensten gelten die Regelungen der Bischofskonferenz.

Zusammenkünfte bis 25 Teilnehmer:innen:

  • Nur Geimpfte und Genesene dürfen teilnehmen. Ungeimpfte sind ausgeschlossen.
  • Erhebung der Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen, die länger als 15 Minuten vor Ort sind.

Zusammenkünfte mit 25 bis 50 Teilnehmer:innen (§ 13 Abs 3 Z 1):

  • 2G-Nachweis für alle Teilnehmer:innen.
  • Erhebung der Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen, die länger als 15 Minuten vor Ort sind.

Zusammenkünfte mit 50 bis 250 Teilnehmer:innen (§ 13 Abs 3 Z 2):

  • Anzeigepflicht bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bis eine Woche vorher.
  • 2G-Nachweis für alle Teilnehmer:innen.
  • COVID-19-Beauftragte:r und COVID-19-Präventionskonzept.
  • Erhebung der Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen, die länger als 15 Minuten vor Ort sind.

Zusammenkünfte mit mehr als 250 Teilnehmer:innen (§ 13 Abs 3 Z 3):

  • Bewilligung durch die örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Frist: 2 Wochen).
  • Sonst gelten dieselben Regelungen wie für Zusammenkünfte mit 50 bis 250 Teilnehmer:innen.

Update:

Nach Rücksprache der Präsidenten des Chorverbanades Österreich DDr. Karl-Gerhard Straßl mit dem Staatssekretariat für Kunst und Kultur fallen die Auftritte von Chorleiter:innen und Korrepetitor:innen bei Konzerten unter die 3G-Regel (Arbeitsplatz). Für Chorsänger:innen gilt die 2G-Regel.

 

RECHTSLAGE FÜR CHÖRE AB 8. NOVEMBER 2021

RECHTSLAGE FÜR CHÖRE AB 8. NOVEMBER 2021
Die 1. und 2. Novelle der 3. COVID-19-Öffnungsverordnung (3. COVID-19-MV) führen zu Verschärfungen, die von 8. November bis 5. Dezember 2021 gelten:

Grundsätzliche Informationen:

  • Der Chorverband Österreich empfiehlt nachdrücklich, einen 2G-Nachweis (geimpft, genesen) bei allen Zusammenkünften einzufordern und zu überprüfen!
  • Proben, Auftritte und Konzerte gelten als Zusammenkünfte (§ 12).
  • Personen, die zur Durchführung einer Zusammenkunft notwendig sind, sind nicht in die Anzahl der Teilnehmer:innen einzurechnen. Beispiel Konzert: Künstler:innen (Chor, Solist:innen etc.) und Aufsichtspersonal zählen somit nicht dazu.
  • Bei mehr als 50 anwesenden Personen (Mitwirkende und Teilnehmer:innen) sind jedenfalls COVID-19-Beauftragte:r und COVID-19-Präventionskonzept notwendig.
  • Bei Auftritten und Konzerten sind zusätzlich die spezifischen Regelungen für die Orte (wie etwa Konzertsäle, Gastronomie-, Beherbergungsbetriebe oder Clubs), an denen die Auftritte und Konzerte stattfinden, zu berücksichtigen (§§ 4 bis 8), wobei die strengeren Regelungen vorgehen – wie etwa 2G-Nachweis, COVID-19-Beauftragte:r und COVID-19-Präventionskonzept.
  • An öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen (wie etwa Bahnhofshallen oder Unterführungen) besteht FFP2-Masken-Pflicht (§ 2). Pfarr-, Gemeindesäle, Säle in Gasthäusern oder Kirchen sind jedoch keine öffentlichen Orte in geschlossenen Räumen im Sinne der 3. COVID-19-MV.
  • Die Regelungen für Zusammenkünfte gelten auch für außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit sowie betreute Ferienlager (§ 13).
  • ACHTUNG: Die Bundesländer können strengere Sonderregeln erlassen. Für Schulen, Universitäten und Kirchen können eigene Regeln erlassen werden.

Zusammenkünfte bis 25 Teilnehmer:innen:

  • Wenn nur der Chor (=geschlossene Gruppe) ohne Anwesenheit anderer Personen probt, ist kein 2G-Nachweis, keine FFP2-Maske, kein:e COVID-19-Beauftragte:r und kein COVID-19-Präventionskonzept vorgeschrieben (§ 12 Abs 8). Falls jedoch für den Ort der Probe (zB Gastronomiebetrieb) strengere Regelungen normiert sind, gelten diese jedenfalls.

Zusammenkünfte 26 bis 50 Teilnehmer:innen (§ 12 Abs 1):

  • 2G-Nachweis für alle Teilnehmer:innen.
  • Erhebung der Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen, die länger als 15 Minuten vor Ort sind.

Zusammenkünfte mit 51 bis 250 Teilnehmer:innen (§ 12 Abs 2 und 4):

  • Anzeigepflicht bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bis eine Woche vorher.
  • 2G-Nachweis für alle Teilnehmer:innen.
  • COVID-19-Beauftragte:r und COVID-19-Präventionskonzept.
  • Erhebung der Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen, die länger als 15 Minuten vor Ort sind.

Zusammenkünfte mit mehr als 250 Teilnehmer:innen (§ 12 Abs 3):

  • Bewilligung durch die örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Frist: 2 Wochen) 
  • Sonst gelten dieselben Regelungen wie für Zusammenkünfte mit 51 bis 250 Teilnehmer:innen.

RECHTSLAGE FÜR CHÖRE AB 1. NOVEMBER 2021

RECHTSLAGE FÜR CHÖRE AB 1. NOVEMBER 2021
Die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (3. COVID-19-MV) schreibt folgende Bestimmungen vor, die von 1. November bis 28. November 2021 gelten:

Grundsätzliche Informationen:

  • Der Chorverband Österreich empfiehlt nachdrücklich, einen 3G-Nachweis bei allen Zusammenkünften einzufordern und zu überprüfen!
  • Proben, Auftritte und Konzerte gelten als Zusammenkünfte (§ 12).
  • Personen, die zur Durchführung einer Zusammenkunft notwendig sind, sind nicht in die Anzahl der Teilnehmer:innen einzurechnen. Beispiel Konzert: Künstler:innen (Chor, Solist:innen etc.) und Aufsichtspersonal zählen somit nicht dazu.
  • Sollten jedoch insgesamt mehr als 100 Personen (Mitwirkende und Teilnehmer:innen) bei der Zusammenkunft anwesend sein, sind jedenfalls COVID-19-Beauftragte:r und COVID-19-Präventionskonzept notwendig.
  • Bei Auftritten und Konzerten sind zusätzlich die spezifischen Regelungen für die Orte (wie etwa Konzertsäle, Gastronomie-, Beherbergungsbetriebe oder Clubs), an denen die Auftritte und Konzerte stattfinden, zu berücksichtigen (§§ 4 bis 8). Dann sind 3G-Nachweis, COVID-19-Beauftragte:r und COVID-19-Präventionskonzept vorgeschrieben.
  • An öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen (wie etwa Bahnhofshallen oder Unterführungen) besteht FFP2-Masken-Pflicht (§ 2). Pfarr-, Gemeindesäle, Säle in Gasthäusern oder Kirchen sind jedoch keine öffentlichen Orte in geschlossenen Räumen im Sinne der 3. COVID-19-MV.
  • Die Regelungen für Zusammenkünfte gelten auch für außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit sowie betreute Ferienlager (§ 13).
  • ACHTUNG: Die Bundesländer können strengere Sonderregeln erlassen. Für Schulen, Universitäten und Kirchen können eigene Regeln erlassen werden.

Zusammenkünfte bis 25 Teilnehmer:innen:

  • Wenn nur der Chor (=geschlossene Gruppe) ohne Anwesenheit anderer Personen probt, ist kein 3G-Nachweis, keine FFP2-Maske, kein:e COVID-19-Beauftragte:r und kein COVID-19-Präventionskonzept vorgeschrieben (§ 12 Abs 8). Der Chorverband Österreich empfehlt jedoch nachdrücklich einen 3G-Nachweis.

Zusammenkünfte mit 26 bis 100 Teilnehmer:innen (§ 12 Abs 1):

3G-Nachweis für alle Teilnehmer:innen.

  • Erhebung der Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen, die länger als 15 Minuten vor Ort sind.

Zusammenkünfte mit 101 bis 500 Teilnehmer:innen (§ 12 Abs 2 und 4):

  • Anzeigepflicht bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bis eine Woche vorher.
  • 3G-Nachweis für alle Teilnehmer:innen.
  • COVID-19-Beauftragte:r.
  • COVID-19-Präventionskonzept.
  • Erhebung der Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen, die länger als 15 Minuten vor Ort sind.

Zusammenkünfte mit mehr als 500 Teilnehmer:innen (§ 12 Abs 3 und 4):

  • Bewilligung durch die örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Frist: 2 Wochen).
  • Sonst gelten dieselben Regelungen wie für Zusammenkünfte mit 101 bis 500 Teilnehmer:innen.

Informationen zur neuen COVID-19-Öffnungsverordnung:

Wie schon bei vergangenen COVID-19-Verordnungen, so hat auch die jüngste COVID-19-Öffnungsverordnung ihre "Nebenwirkungen" in Form von Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der darin enthaltenen Absätze in Ansätze von praxistauglicher Probenarbeit. Da diese ebenso Fragen öffnet , hat DDR. Karl-Gerhard Straßl, Präsident des Chorverbandes Österreich, hat Antworten darauf auf der COVID-19-FAQs-Seite des Chorverbandes unter: https://www.chorverband.at/covid-19/2-uncategorised/51-fragen-zu-covid-19-an-den-chvoe zusammengefasst.

Zusätzlich hat die Kirchenmusikkommission die neue Rahmenordnung veröffentlicht (s. https://www.kirchenmusikkommission.at). Sie haben erfolgreich verhandelt, dass die Kirchenchöre nach denselben Regeln wie die als Verein organisierten Chöre proben dürfen. Dort gibt es auch einen Text von Bischof Dr. Leichtfried mit der Empfehlung, weltliche Chöre und Blasmusik zum Proben in die Kirchen zu lassen: "Die Pfarrgemeinden werden ermutigt, ihre Kirchenräume nach Möglichkeit für das Proben von Chören und Blasmusikkapellen in ihrem Gebiet zu öffnen, damit unter Rücksichtnahme auf die erforderlichen Raumgrößen die Probetätigkeit möglichst bald wieder aufgenommen werden kann." Selbiges gibt es auch im Bereich der evangelischen Kirche von Bischof Mag. Chalupka, sowohl die Klärung, dass Kirchenchöre proben dürfen, als auch die Empfehlung, die Kirchen für die weltlichen Chöre zu öffnen.

 

Aktuelle Information zur Öffnung für die Chöre ab 19.Mai

Der link zum PDF- File

t3://file?uid=160

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